19.01.
Über Interpretation
Tradition und Interpretation
Interpretation und Rezeption
Talking: Agency
14.11.
Workshop
Dissonanzen auflösen.
12.12.
Workshop
Anlässlich der Ausstellung »BÄNG! Radikale Künstlerinnen aus dem Archiv Sohm« in THE GÄLLERY, haben fünf Studierende der HMDK Stuttgart gemeinsam mit Prof. Britta Wirthmüller und Prof. Christian Grüny Performances entwickelt, die sich auf unterschiedliche Weise auf die fünf Künstlerinnen beziehen, die auf die radikalen Werke der 60er und 70er Jahre antworten, sie umdenken und ihnen widersprechen.
Die Studierenden kommen aus den Bereichen des Figurentheaters, der Musik und der Performance und reagieren so aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Arbeiten.
Mit Performances von Zoé Broneer, Johanna Ehlers, Marie-Luise Pauz, Jasper Seibert, Emilia Vogt, Christian Grüny und Britta Wirthmüller
On the occasion of the exhibition »BÄNG! Radical Women Artists from the Sohm Archive« at THE GÄLLERY, five students from the HMDK Stuttgart, together with Prof. Britta Wirthmüller and Prof. Christian Grüny, developed performances that engage with the five artists in various ways, that respond to, reinterpret, and challenge the radical works of the 1960s and 1970s. The students come from the fields of puppetry, music, and performance art, allowing them to respond to the works from different perspectives.
18.00 Entry
19.00 Emilia Vogt HEART TO EAR, Foyer, ongoing
19.00 Zoé Broneer ME(A)T, Foyer, ongoing
19.00–19.15 Jasper Seibert FÜR CHARLOTTE MOORMAN, Metzler-Saal
19.45 Marie-Luise Pauz IN DIFFERENT PIECES, Metzler-Saal
20.00 Johanna Ehlers MENDING THINGS, 1. OG Raum 27, ongoing
20.30 Christian Grüny & Britta Wirthmüller COMPOSED ON THE OUTSIDE, Foyer & 1. OG, ongoing
Vorlesungs- und Diskussionsreihe des Campus Gegenwart im Wintersemester 2026/2027.
Gibt es ein Thema, das alle Disziplinen, Fächer und Kunstformen einer Hochschule für Musik und Darstellende Kunst verbindet?
Interpretation könnte ein solche Thema sein, auch wenn es sehr verschieden verstanden wird und für manche Künstler*innen scheinbar gar keine Rolle spielt. Gemeinsam ist aber allen Kunstformen, dass sie mit einer Tradition umgehen: Sie schreiben sie fort, verändern sie, unterlaufen sie auch dort, wo sie ganz mit der Produktion von Neuem beschäftigt sind. Sprechen wir über Interpretieren, so sprechen wir auch immer über unser Verhältnis zu einer solchen Tradition.
Und auch das Publikum ist mit Interpretieren beschäftigt – auch dort, wo man zögern würde, von »Verstehen« zu sprechen. In Frage steht nicht nur, was das Gesehene und Gehörte bedeutet, sondern wie es gestaltet ist, was es tut und wie es wirkt. Insofern wäre auch noch die Abwehr der Interpretation eine Form des Interpretierens.
Aber wie ist das Verhältnis zur Tradition genau zu denken? Gibt es eine Grundlage, vielleicht sogar einen Text und wie verhält die Interpretation sich zu ihm? Was für eine Rolle spielt Verstehen im Entstehungsprozess einer Aufführung? Wie unterscheiden sich verschiedene Kunstformen und Medien hier voneinander? Was für eine Rolle spielen kollektive Prozesse und einzelne Entscheidungen?
Die Reihe geht diesen und anderen Fragen anhand von praktischen Beispielen und theoretischen Reflexionen nach. Sie wird vom Campus Gegenwart veranstaltet, gemeinsam mit Kolleg*innen und Studierenden aus den verschiedenen Fakultäten und Instituten der HMDK und darüber hinaus.
Orchesterprobenraum
Praxisbeispiele & Diskussion: Arianna Radaelli (Alte Musik) & Alex Waite (Neue Musik)
Input und Moderation: Maria Huber
Gibt es ein Thema, das alle Disziplinen, Fächer und Kunstformen einer Hochschule für Musik und Darstellende Kunst verbindet?
Interpretation könnte ein solche Thema sein, auch wenn es sehr verschieden verstanden wird und für manche Künstler*innen scheinbar gar keine Rolle spielt. Gemeinsam ist aber allen Kunstformen, dass sie mit einer Tradition umgehen: Sie schreiben sie fort, verändern sie, unterlaufen sie auch dort, wo sie ganz mit der Produktion von Neuem beschäftigt sind. Sprechen wir über Interpretieren, so sprechen wir auch immer über unser Verhältnis zu einer solchen Tradition.
Und auch das Publikum ist mit Interpretieren beschäftigt – auch dort, wo man zögern würde, von »Verstehen« zu sprechen. In Frage steht nicht nur, was das Gesehene und Gehörte bedeutet, sondern wie es gestaltet ist, was es tut und wie es wirkt. Insofern wäre auch noch die Abwehr der Interpretation eine Form des Interpretierens.
Aber wie ist das Verhältnis zur Tradition genau zu denken? Gibt es eine Grundlage, vielleicht sogar einen Text und wie verhält die Interpretation sich zu ihm? Was für eine Rolle spielt Verstehen im Entstehungsprozess einer Aufführung? Wie unterscheiden sich verschiedene Kunstformen und Medien hier voneinander? Was für eine Rolle spielen kollektive Prozesse und einzelne Entscheidungen?
Die Reihe geht diesen und anderen Fragen anhand von praktischen Beispielen und theoretischen Reflexionen nach. Sie wird vom Campus Gegenwart veranstaltet, gemeinsam mit Kolleg*innen und Studierenden aus den verschiedenen Fakultäten und Instituten der HMDK und darüber hinaus.
Orchesterprobenraum
Praxisbeispiele & Diskussion: Annalouise Falk (EMP) und Franziska Kötz (Schauspiel)
Input und Moderation: tba
Gibt es ein Thema, das alle Disziplinen, Fächer und Kunstformen einer Hochschule für Musik und Darstellende Kunst verbindet?
Interpretation könnte ein solche Thema sein, auch wenn es sehr verschieden verstanden wird und für manche Künstler*innen scheinbar gar keine Rolle spielt. Gemeinsam ist aber allen Kunstformen, dass sie mit einer Tradition umgehen: Sie schreiben sie fort, verändern sie, unterlaufen sie auch dort, wo sie ganz mit der Produktion von Neuem beschäftigt sind. Sprechen wir über Interpretieren, so sprechen wir auch immer über unser Verhältnis zu einer solchen Tradition.
Und auch das Publikum ist mit Interpretieren beschäftigt – auch dort, wo man zögern würde, von »Verstehen« zu sprechen. In Frage steht nicht nur, was das Gesehene und Gehörte bedeutet, sondern wie es gestaltet ist, was es tut und wie es wirkt. Insofern wäre auch noch die Abwehr der Interpretation eine Form des Interpretierens.
Aber wie ist das Verhältnis zur Tradition genau zu denken? Gibt es eine Grundlage, vielleicht sogar einen Text und wie verhält die Interpretation sich zu ihm? Was für eine Rolle spielt Verstehen im Entstehungsprozess einer Aufführung? Wie unterscheiden sich verschiedene Kunstformen und Medien hier voneinander? Was für eine Rolle spielen kollektive Prozesse und einzelne Entscheidungen?
Die Reihe geht diesen und anderen Fragen anhand von praktischen Beispielen und theoretischen Reflexionen nach. Sie wird vom Campus Gegenwart veranstaltet, gemeinsam mit Kolleg*innen und Studierenden aus den verschiedenen Fakultäten und Instituten der HMDK und darüber hinaus.
Orchesterprobenraum
Talking: Agency–Interpretieren zwischen Grenzerfahrung und Gestaltung
Ein Labor interdisziplinären Lehrens und Lernens
Input: Kathrin Schmitz
Prof.in Dr. Karolin Schmitt Weidmann & Prof. Thilo Dahlmann laden ein zum gemeinsamen Gespräch mit Studierenden und Lehrenden aus den Bereichen Artistic Research, Alte Musik, Neue Musik, Instrumental- und Gesangspädagogik, Musikvermittlung, Elementare Musikpädagogik, Lehramt, Musikwissenschaft, Musiktheorie, Performance, Ästhetik und Komposition.
Musik:
Franz Schubert: Grenzen der Menschheit, D.716 (1821)
Heinz Holliger: »(t)air(e)« für Flöte solo (1983)
Die Zusammenführung unterschiedlicher Perspektiven auf Musik kann für alle musikalischen Disziplinen eine Basis für intensive und vielschichtige Auseinandersetzungen bieten. Vor diesem Hintergrund möchten wir gemeinsam ein künstlerisches Labor gestalten, das sich der Frage nach der Agency von Interpretierenden insbesondere im Zusammenhang von Grenzerfahrungen widmet. Studierende und Lehrende aus unterschiedlichen Disziplinen sowie alle Interessierte erhalten in diesem offenen Gesprächsformat die Gelegenheit, sich auszutauschen, voneinander und miteinander zu lernen, neue Perspektiven kennenzulernen und diese künstlerisch fruchtbar zu machen.
Details tba
Dissonanzen auflösen: Vorurteilsbewusst studieren und Unconscious Bias erkennen.
Anti-Bias Workshop für Studierende der HMdK Stuttgart.
Unser Gehirn liebt Schubladen. Innerhalb von Millisekunden sortieren wir Menschen nach Herkunft, Alter, Geschlecht oder Aussehen. Schnelle Kategorisierungen führen jedoch oft zu Vorurteilen, Stereotypen und Klischees. Menschen oder Situationen werden auf bestimmte Eigenschaften reduziert, anstatt sie differenziert zu betrachten.
»Unconscious Bias« beschreibt unbewusste Vorurteile, die wir alle haben und die unser Verhalten und unsere Entscheidungen beeinflussen – oft ohne, dass wir es merken.
Im Workshop werden wir uns mit unseren eigenen unbewussten Vorurteilen beschäftigen, aber auch gesellschaftliche Machtstrukturen in den Blick nehmen und lernen, Diskriminierungsmechanismen zu erkennen und aktiv abzubauen.
Dorothee Streich ist Sängerin, Anti-Bias Trainerin, Musik- und Theaterpädagogin. Lehrtätigkeiten führten sie an die HfMT Köln, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Universität Koblenz-Landau und die mdw Wien. Zurzeit lehrt sie am Dr. Hoch’s Konservatorium Frankfurt sowie an der Folkwang Universität der Künste Essen, wo sie darüber hinaus auch zu Musik und Theater im Kontext von Anti-Diskriminierungsarbeit forscht.
Freie künstlerische und künstlerisch-pädagogische Projekte im Bereich Musikvermittlung und Musiktheater ergänzen ihr berufliches Portfolio.
Details tba